Fiire mit de Chliine

Mehrmals im Jahr findet für unsere jüngsten Kirchgemeindemitglieder und ihre Eltern, Grosseltern, Geschwister etc. das „Fiire mit de Chliine“ statt. Dabei werden Lieder gesungen, Geschichten vorgelesen und etwas gebastelt. Das nächste „Fiire mit de Chliine“ ist für den 19. August geplant. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte nebenstehendem Flyer.

Fiire mit de Chliine“ vom 27. Mai 2021

Am Donnerstag, den 27. Mai, konnte das „Fiire mit de Chliine“ wieder stattfinden in der Kirche Guggisberg. Thema war die Geschichte „Jesus im Sturm“. M. Schiffmann erzählte die spannende Geschichte aus dem 8.Kapitel vom Matthäusevangelium. Bekannt ist sie, die Geschichte von der Stillung des Seesturms, von Jesus, dem Wind und Wellen gehorsam sind, der Herr ist über alle Gezeiten, der keine Angst kennt und einen festen Glauben an seinen Vater hat. Bekannt ist auch ihre Auslegung: Bei Gott können wir geborgen sein. Er nimmt uns unsere Angst – wenn, ja eben, wenn wir an ihn glauben, auf seine Kraft, auf sein Vermögen vertrauen. Auch wenn Jesus schläft, auch wo er uns fern ist und nicht auf uns Acht gibt, ist er doch bei uns und hilft uns, bevor es zu spät ist.

Die Kinder haben Schiffe aus 3 Korkzapfen mit Papiersegel gebaut und auf das Wasser gelegt. Segelmast war ein Zahnstocher. Der Sturm tobte am Anfang mit dem Allegro aus der Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 von Ludwig van Beethoven mit dem Beinamen „Pastorale“, die 1807/1808 entstanden ist. Das Allegro hat den Populär-Titel „Der Sturm“. Die Kinder bewegten tanzend die blauen Wassertücher dazu. Aus dem Kolibri sangen wir dann das Lied „Bewahre uns Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns auf unseren Wegen, sei Kompass und Wind; wo wir auch sind, sei um uns mit deinem Segen. Nebst einem Lied, bei dem die Kinder mit den Orphinstrumenten den Rhythmus gut hörbar vorgaben sangen wir noch mit Guitarrenbegleitung am Schluss „Wenn wir jetzt weiter gehen, dann sind wir nicht allein“. Alle bekamen noch ein Säcklein mit ganz verschiedenen guten Sachen. Ein Gebet und der Segen haben uns auch begleitet.

Pfarrer Andreas Schiffmann